Die Idee

Wohnungslose.

Wir wollen das Domjubiläum nicht feiern, ohne die Menschen am Rande unserer Gesellschaft besonders in den Blick zu nehmen und sie nachhaltig zu unterstützen. Das Jubiläum soll als Anlass dienen, uns neu die Frage zu stellen: Kommt in unserem Verhalten gegenüber Wohnungslosen, gegenüber Flüchtlingen, gegenüber Arbeitslosen, gegenüber Sozial-Schwachen wirklich zum Ausdruck, dass wir in ihnen immer zuerst den Menschen sehen?

Wir haben in Münster über Gespräche mit verschiedenen Trägern, die sich im Bereich der Sozialhilfe engagieren, Programme entwickelt, die Menschen zugute kommen, die am Rande des Existenzminimums leben müssen. Das Domjubiläum soll für uns nicht nur an drei Tagen stattfinden, sondern über das Jubiläum hinaus den christlich-sozialen Anspruch verwirklichen.

Dabei lassen wir den Menschen nicht nur eine notwendige Unterstützung zukommen, sondern ermöglichen ihnen auch nachhaltige Zukunftsoptionen für ein Leben in Würde.
Wir haben uns für folgende drei Projekte entschieden:

Verstärkung für die Maltester-Sprechstunde
Das Bistum Münster unterstützt weiterhin die Malteser-Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz und finanziert eine Patientenberaterin. Sabine Bittorf wird gemeinsam mit den fünf ehrenamtlich tätigen Ärztinnen der Sprechstunde immer dienstags im Malteserzentrum am Daimlerweg für die Patienten erreichbar sein, um ihnen Wege zu einer Krankenversicherung aufzuzeigen. Gespräche mit Patienten und Ärzten, Anrufe bei Krankenkassen, Sozialämtern und Krankenhäusern gehören zu ihren Aufgaben. Durch die Arbeit von Sabine Bittorf versprechen sich die Malteser eine deutliche Entlastung ihres ohnehin schon angespannten Budgets zur Behandlung von Nichtversicherten.

Neue Arbeitsplätze für Migrantinnen
Seit einigen Jahren steigt die Zahl wohnungsloser Migranten in Münster kontinuierlich an. Diese Menschen sind mittellos und suchen oft nach Arbeit. Erst nach Abschluss eines Arbeitsvertrags stehen ihnen aufstockende Leistungen im Rahmen des Arbeitslosengeldes II und eine Krankenversicherung zu.

Im Rahmen des Domjubiläums werden vier Arbeitsplätze für geringfügig Beschäftigte für ein Jahr gefördert. Die Bischof-Hermann-Stiftung wird zwei Arbeitsplätze im Reinigungsbereich für zwei Migrantinnen ohne anderweitige Leitungsansprüche anbieten. Beim Verein Chance e.V. werden ebenfalls zwei Arbeitsplätze für geringfügig Beschäftigte gefördert.

Die Menschen, die durch diese Förderung in Arbeit gebracht wurden, erwerben nicht nur Leistungsansprüche und sind krankenversichert, sondern sie eignen sich auch berufliche Fähigkeiten für spätere Arbeitsbereiche und erlernen die deutsche Sprache. Das sind wesentliche Grundbedingungen für ein eigenständiges Leben.

Krankenschwester für das Haus der Wohnungslosenhilfe
Im Rahmen des Domjubiläums wird für das Haus der Wohnungslosenhilfe  (HdW) eine Krankenschwester als Pflege- und Gesundheitsmanagerin finanziert. IM HdW sind etwa 50% der 80 Bewohner Menschen mit einer Migrationsvorgeschichte.

Die neue Krankenschwester hat daher die Aufgabe, besonders alte und kranke wohnungslose Migranten und ihre Angehörigen zu unterstützen. Sie hilft dabei den Krankenschwestern des Hauses der Wohnungslosenhilfe und des Mobilen Medizinischen Dienstes. Eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Münster und mit der Sozialplanung ist dabei unerlässlich.

Darüber hinaus erstellt sie ein Instrument für die Erhebung spezifischer Daten für diese Personengruppe. Mit diesen gewonnenen Erkenntnissen können zukünftig dem Sozialhilfeträger die besonderen Versorgungsnotwendigkeiten deutlich gemacht werden.

Foto: Michael Bönte, Dialogverlag

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Telefon: 0251 495-1195
E-Mail: domjubilaeum@bistum-muenster.de 

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