Abschlussfest für diejenigen, die das Gesicht des Domjubiläums waren

"Sie haben dem Jubiläum Ihr Gesicht und Ihre Freundlichkeit gegeben." Mit diesen Worten hat Münsters Bischof am frühen Abend des 28. September zum Abschluss des dreitägigen Domjubiläums den Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer gewürdigt. Der Bischof zeigte sich begeistert über das, was die rund 350 Frauen und Männer vielerorts in kleinen wie großen Diensten geleistet hatten. "Was hätten wir ohne Sie alle getan? Vergelt’s Gott!", prostete der Diözesanbischof der entspannten Runde dankbar zu.

Mehr als die Hälfte des Helferteams setzte sich aus Ehrenamtlichen zusammen. So wie Thekla Schlüter-Deutsch. "Wie es für mich war? Paradiesisch!" fasst sie zusammen, noch immer ganz atemlos vor Begeisterung über all die Begegnungen, Erlebnisse und vor allem darüber, mittendrin gewesen zu sein. "Das war schon etwas ganz Besonderes", will auch Brigitte Zieren aus Senden ihren Einsatz nicht missen. Sie hatte am Eröffnungstag beim "Mobilen Informationsdienst", an den roten Helferjacken gut zu erkennen, vor allem mit Schülergruppen zu tun. Am Sonntag hat sie dann, ähnlich wie Waltraud Petersen aus Münster-Kinderhaus, beim Packen der Picknicktüten für das Mahl auf dem Domplatz geholfen.

Derweil strahlt Klaudia Föcking ihre Sitznachbarin im weißen Zelt im Innenhof der Katholischen Hochschulgemeinde (KSHG) an. "Ich bin noch ganz selig von all dem Erlebten", sagt sie. Die gelernte Hotelfachfrau hat sowohl beim Info-Dienst als auch beim Kellnern geholfen, wo immer sie gebraucht wurde. "Die vielen neuen Kontakte, die man bekommen hat, waren eine tolle Erfahrung". Diese Seite des Mithelfens haben auch Ulla Herweg und Brigitte Hahn kennengelernt, die gemeinsam bei Kaffee und Kuchen den erfolgreichen Abschluss ihres Einsatzes für das Jubiläum feiern. "Wir haben mit so vielen Menschen gesprochen, so viel Freundlichkeit erlebt – und wir haben einander kennengelernt. Man fühlte sich nie alleine!". Alle Freiwilligen loben die gute Einweisung und Betreuung durch die Verantwortlichen des Festes. "Das hat viel Freude gemacht".

Diese nachhaltige Freude beschwor auch Bischof Genn in seiner kurzen Dankesansprache als wichtigen Aspekt des Festes. "Die Fruchtbarkeit dieser gelungenen Tage wird sich mit der Zeit erweisen", da sei er ganz sicher. Und auch Dompropst Kurt Schulte betonte, wie richtig es gewesen sei, nicht das Gebäude, sondern den Glauben zu feiern: "Wir haben ein schönes Bild von Kirche verwirklicht, ein Stückchen Paradies". Humorvoll hatte er zuvor dem Bischof  für dessen "Risikobereitschaft" gedankt, die dieser  angesichts so mancher Ideen im Laufe der Jubiläumsplanungen gezeigt habe. Er selbst, so verriet er den Teilnehmenden Augen zwinkernd, habe eine gewisse Vorerfahrung mitgebracht: "Ich hatte schon einmal ein Pfarrfest vorbereitet".

Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite, denn die lange Liste der bielen, denen herzlich für ihren Einsatz zwischen Paradieslädchen und Pressestelle, zwischen Domkapitel und Dommusik gedankt wurde, zeigte es deutlich: Das war ein Kraftakt, den man nur mit vielen Engagierten hatte stemmen können. Die, die das Helferfest dann bei den kulinarischen "Herrlichkeiten der Schöpfung" bis in den späten Abend gemeinsam genossen, wussten aber sehr genau, wofür sie sich da engagiert hatten. Wie sagte doch Helferin Thekla Schlüter-Deutsch so treffend: "Es war paradiesisch."

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